Asien- der größte Kontinent der Erde umfasst etwa ein drittel der gesamten Landmasse und beherbergt vier Milliarden Menschen.

Vom Ural- Gebirge bis zur Beringstrasse bietet Asien kulinarisch wie auch kulturell einzigartige und überaus historische Einblicke in die verschiedensten Länder. Nicht umsonst wird sogar die Entstehung der Weltreligionen Asien zugesprochen.

Doch Asien- das bedeutet nicht einfach „Urlaub in Istanbul“.

Nein, die- wie Alexander von Humboldt einst kund tat- „schönste Stadt der Erde“ bildet mit ihrer 1074 Meter langen Brücke eine Verbindung zwischen Europa und Asien. Obgleich Istanbul mit seinen Basaren, den Teegärten und den wunderschönen Minaretten selbstverständlich eine immer wieder kehrende Einladung in fremde Kulturen und geschichtliche Ereignisse bietet, so sollten wir aber auch den Blick „über den Tellerrand hinaus“ wagen. Denn der größte Kontinent der Erde hat soviel schönes und historisches zu bieten.

Die chinesische Mauer

in Nordchina beispielsweise ist ebenso ein historisches Bauwerk. Zu Zeiten der nomadischen Reitervölker diente sie als Grenzbefestigung dem Schutze des Kaiserreiches. Heute ist sie beliebtes Ausflugs- und Reiseziel und beeindruckt durch ihr Alter und der geschichtlichen Konstellation groß und klein gleichermaßen.

Vielen Bauwerken wurde das Weltkulturerbe zugesprochen und da Asien sehr weit reichend ist, besitzt es gleich mehrere, weit verstreute Bauten und Naturlandschaften.

Doch Asien bietet noch mehr; der Nationalpark Sagarmatha im Himalaja ist eine einzigartige Landschaft, die unvergesslich macht. Neben dem Naturschauspiel des Quellengebietes Dudh Kosi dürfen auch die zum Teil 20km langen Gletscher und der Mount Everest, der mit seinen 8850m höchste Berg der Erde, bewundert werden. Dieses Bergmassiv liegt an der Grenze zu Tibet, der Heimat der Sherpas:„das Volk des Himalaja“. Ein Besuch des Nationalparks erweist sich demnach wohl als die beste Gelegenheit eine so fremde Kultur hautnah zu erleben.

Doch wer eine Reise nach Asien plant sollte unbedingt auch Bangkok besuchen. Oft gehört, doch nie gesehen war „gestern“! In keiner anderen Stadt vermischen sich die verschiedenen Lebenswelten auf so beeindruckende Weise wie hier in Bangkok. Schlendern wir doch einmal „ganz gemütlich“ durch den Alltag der Weltstadt, so werden wir aus dem Staunen nicht mehr erwachen.
Das Viertel Wat Phra Kaeo beispielsweise bietet die wohl bedeutendste Tempelanlage Bangkoks. Sie soll auch die Heimat des berühmten Smaragd Buddhas sein. Ein, wenn auch längst nicht mehr so ursprüngliches, aber dennoch beeindruckendes Schauspiel bietet der schwimmende Markt von Dammoen. Nicht weit von Bangkok entfernt ergattert man hier die verschiedensten thailändischen Produkte im „vorbeipaddeln“. Bangkok ist so vielseitig und beeindruckend, es gibt vieles zu entdecken und zu bestaunen; zwischen stillen Tempeln und dem Verkehr der Rush Hour schillert die Metropole Tag und Nacht in den immer kehrenden Farben seiner Vielfalt.

Eine ebenso geschäftstüchtige wie auch traditionsreiche Stadt fasziniert vor allem mit ihren dreizehn von insgesamt sechzehn Kaiser- Gräbern. Gemeint ist Beijing in Peking. Ein Ausflug zu den Gräbern bedeutet den Höhepunkt einer Asienreise. Überhaupt bietet Peking mit seinen Tempeln und heiligen Hallen eine höchst interessante Zeitreise in das „Reich der Mitte“, wie Peking auch genannt wird. Auch die beeindruckende Größe des Kaiserpalastes widerfährt einem nur durch einen persönlichen Besuch.

Wer gerne Inseln erkunden möchte, der sollte sich mit der Erkundung Javas in Indonesien auf Nervenkitzel einstellen.
Denn von beeindruckender Größe zeugen auch die ehrfürchtigen Vulkane, die das Inselbild bestimmen und tatsächlich noch aktiv sind. Neben den Vulkanen bietet Java auch ein Weltkulturerbe- ein Bauwerk, dem sein Ruf vorauseilt. Demnach handelt es sich um einen Pyramidenstumpf, erbaut aus Stufen, der wohl dass buddhistische Bauwerk überhaupt darstellt…

Doch das war längst nicht alles: was Asien noch alles zu bieten hat sehen Sie nur durch Ihre eigenen Augen, riechen Sie nur durch Ihre eigene Nase und schmecken Sie nur, wenn Sie es persönlich gekostet haben.